Biographie

Tom Stromberg

Tom Stromberg vertritt mit seinem Berliner Büro Regisseur*innen wie Anna Bergmann, Leonie Böhm, Robert Borgmann, Jan Bosse, Elsa-Sophie Jach, Pinar Karabulut, Antú Romero Nunes, Stefan Pucher, Roland Schimmelpfennig und Jette Steckel, Bühnenbildner*innen wie Victoria Behr und Stéphane Laimé sowie Studio Braun: Jacques Palminger, Rocko Schamoni und Heinz Strunk.

Im Theater inszeniert er Abende mit Musikern und Schauspielern wie „Das weiße Album“ und „my darkest star – a trip along Depeche Mode“ mit Felix Knopp. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Tom Stromberg mit dem Musiker Jan Plewka. Gemeinsam mit der „Schwarz-Roten Heilsarmee“ erarbeiteten sie für das Deutsche Schauspielhaus den Abend „Jan Plewka singt Rio Reiser“ (auch als DVD erschienen) (2004). Als Hausregisseur auf Kampnagel in Hamburg richtete er mit ihnen nach der großen Resonanz weitere musikalische Abende ein: „SOUND OF SILENCE – Jan Plewka singt Simon & Garfunkel“ (2013), „RAUSCH –Drei Konzerte“ (2014), „RAUSCH – La Versione italiana“ (2015), „Die Macht der Musik“ (2016) und zuletzt „Jan Plewka singt Ton Steine Scherben & Rio Reiser (2): Wann, wenn nicht jetzt“ (2019). 

Stromberg lehrte als Dozent unter anderem am Mozarteum in Salzburg und an der Theaterakademie Ludwigsburg und ist seit 2017 Dozent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

Er erhielt den Preis „Hörspiel des Jahres“ für „Will it be a likeness“ von und mit John Berger, Regie Juan Muñoz/Tom Stromberg (1997).

1986 bis 1996 Dramaturg und Intendant am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt, danach Leiter des Kultur- und Ereignisprogramms der EXPO2000 in Hannover (1996 bis 2000). 1997 Kurator des Theaterprogramms der documenta X, „Theaterskizzen“, in Kassel. 2000 bis 2005 Intendant am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (2005 „Theater des Jahres“). Mit Antje Landshoff-Ellermann und Peter Zadek gründete er 2005 die Theaterproduktionsgesellschaft wasihrwollt PRODUCTIONS und die w.i.w. AKADEMIE Brandenburg (2005 bis 2009). Gemeinsam mit Matthias von Hartz leitete er die „Impulse“, das Festival der deutschsprachigen Off-Theater (2007 bis 2011).